Mikrokredite

Veröffentlicht: 4. August 2010 in kapitalismus, Politik
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Irgendwie gehen zur Zeit nur Politartikel … daher schon wieder ein Beitrag von mir bei GDHV – diesmal dazu, warum Mikrokredite nix gegen Armut taugen.

Kommentare
  1. Also lieber ganz sein lassen und die Gelder in konkrete Maßnahmen stecken?

  2. Es geht darum, sich erstmal einen korrekten Begriff von den Gründen der Armut zu machen, wenn man sie beseitigen will. Auf den ersten Blick scheint das halt immer so klar zu sein, dass Armut am Mangel an Geld läge, aber wenn Armut zugleich der Mangel an Geld ist, dann ist dies ausgesprochen tautologisch.

    Der Mangel an Geld wird doch überhaupt erst zum Problem, weil man ohne es an keinen Gebrauchsgegenstand herankommt, da auf jedem Gegenstand ein staatlich geschützer Eigentumstitel liegt. Was wiederrum aus dem staatlich geteilten und durchgesetzten Zweck der kapitalistischen Produktion folgt, aus dem für sie eingesetzten Geld mehr Geld zu machen. Wofür es eine Bedingung ist, die hergestellten Gebrauchsgegenstände zu verkaufen, also andere davon auszuschließen, um auf diese Weise deren Geld auf sich zu ziehen, ohne das sie nicht an die Gebrauchsgegenstände kommen.

    Wenn man also ernsthaft was gegen Armut unternehmen will, kommt man nicht umhin, einen anderen Zweck der Produktion (nämlich Versorgung) durchzusetzen.

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