Ubuntu Lucid auf Lenovo G550

Veröffentlicht: 14. November 2010 in Linux
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Schon seit ein paar Wochen läuft – von mir eingerichtet – auf dem neuen Laptop meiner Eltern, einem Lenovo G550, Ubuntu 10.04 Lucid Lynx LTS 32 Bit in der Ubuntu-User-Edition (externer Link). Wie nicht anderes zu erwarten war, lief die Installation schnell und reibungslos durch, für das interne W-Lan wurde die proprietäre Firmware mit den Treibern automatisch erkannt und ließ sich mit einem Klick und einer Passworteingabe installieren. Für diese Installation braucht es freilich erst einmal eine Verbindung zum Internet über ein gutes altes Netzwerkkabel. Das W-LAN lässt sich dann übrigens mit einem Klick auf das Netzwerk-Symbol im Systemtray, der Auswahl des passenden W-LANs und der Eingabe des Passwortes starten. Mehr Mühe als die gesamte Installation von Ubuntu hat es folglich gemacht, das von meinen Eltern vergessene Passwort für ihr W-LAN aus ihrem alten Windows-PC auszulesen.

Der Rest der Hardware lief sogar gleich out of the box. Das schließt auch die in den Bildschirmrand integrierte Webcam mit ein, welche auch problemlos und ohne weiteres Gefrickel mit Skype zusammenarbeitet. Auch der andere unter Linux manchmal auftretende Frickelpunkt bei Skype, das richtige Zusammenspiel von Hardware, Alsa, Pulse und Skype einzurichten, entfiel hier erfreulicher Weise. (Seit Ubuntu 10.10 / Linux Mint 10 trifft das endlich auch bei mir auf dem Desktop-PC zu😉 ). Ähnliches gilt übrigens auch für die anderen Programme und deren Zusammenarbeit mit der Hardware. Am aufwändigsten war – neben dem Copy & Paste-Spaß mit den angesammelten Daten – die Migration von Outlook Express unter Windows auf Thunderbird unter Ubuntu. Aber die Daten von Outlook Express unter Windows in Thunderbird zu importieren, dann den kompletten Thunderbird-Konfigurationsordner zu kopieren und im Home-Verzeichnis in Ubuntu einzufügen, sowie noch die Passwörter der E-Mail-Konten im Outlook Express auszulesen, ist im Grunde auch kein großer Akt.

Meine Eltern, deren Computerwissen sich auch unter Windows XP darauf beschränkte, Programme zu starten, diese zu bedienen und bei den Windows-Updates auf „Ja“ zu klicken, kommen übrigens mit Ubuntu problemlos zurecht. Von wegen also, Linux wäre – egal in welcher Distribution – nur etwas für Frickelfreaks. Dass das „Jahr des Linux-Desktops“ lediglich als running gag auftritt, liegt also keineswegs am Linux-Desktop selbst.

Kommentare
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